Das Sommerekzem

Das Sommerekzem

Das Sommerekzem

Das Sommerekzem ist ein Krankheitsbild, das die Lebensqualität von tausenden von Pferden beeinträchtigt und in Europa z. B. vor allem die Vertreter nordeuropäischer Ponyrassen (aber auch andere Pferderassen) und Ihre Besitzer verzweifeln lässt.

Als hauptsächliche Verursacher dieser Allergie “gelten“ nach landläufiger Meinung einige der etwa 50 Culicoides Stechmückenarten, nur 1/1700 Gramm "schwere" Insekten ("Gnitzen"), die hauptsächlich zwischen März und Oktober und dann vor allem in den Morgen- und Abendstunden aktiv sind.

Weiterhin wurde festgestellt, dass der mütterliche Vererbungsanteil einen sehr starken Anteil an der Ausprägung des Sommerekzems hat.

Interessanterweise können mehrere Pferde auf der selben Koppel stehen und nur einige wenige oder nur ein Pferd ist davon betroffen.

Ich möchte Ihnen kurz aufzeigen inwieweit verschiedene Thesen hierzu zu einfach sind bzw. einige Zusammenhänge aufzeigen:

Es wird vermehrt Wert auf moderne Selektionszucht gelegt, hierdurch können Stoffwechselprobleme und Immunschwächen verstärkt werden. Zusätzlich wird unseren Pferden durch verschiedenste Umwelteinflüsse eine Vielzahl von Schadstoffen zugeführt (z.B. Düngemittel, Pestizide, der allgemeine Grad der Luftverschmutzung).

Die Weidequalität hier in unseren Breitengraden ist in der Regel zu fett und verfügt nicht über ausreichende Kräuter. Dies mag seine Berechtigung in der Haltung von Kühen haben, jedoch für die Ernährung der Pferde sind diese Weiden zu eiweißhaltig und verfügen über zu wenig Rohfaseranteil. 

Dieser Umstand alleine kann bereits zu einer Überversorgung mit Proteinen führen. Zusätzlich erhalten die Pferde in den meisten Fällen einen Überschuss an Glukose und Stärke (u. a. durch die Gabe von Mais, Hafer etc.).

Die reine Hafer/Gras/Heu-Fütterung bei gleichzeitig vorherrschendem Mineralstoffmangel ist ebenfalls mitverantwortlich für den Ausbruch von Hautkrankheiten und Allergien.

Die aufgezeigten Versorgungsdefizite führen zu einer Stoffwechselbelastung, diese beeinträchtigt auf Dauer die Funktionen von Darm, Leber und Niere bzw. schränkt Sie ein

Hierdurch werden nicht verbrauchte Proteine im Körper abgelagert und wandeln sich im Zusammenspiel mit weiteren Stoffen zu so genannten stoffwechselbedingten Toxinen um.

Diese „Giftstoffe“ werden vom Körper eigentlich durch Leber, Niere und Darm entsorgt. Da diese jedoch bereits in den meisten Fällen eingeschränkt arbeiten, wird vom Körper des Pferdes (auch bei anderen Tieren) die Entgiftung über das größte Organ die Haut diese Aufgabe übernommen. Hieraus können verschiedenste Krankheiten wie Sommerekzem, Gelenkserkrankungen, Hufrehe etc. entstehen.    

Der Entgiftungsvorgang über die Haut erzeugt ein verändertes Hautmilieu, wodurch sich auch die Ausdünstungen des Pferdes verändern, wodurch wiederum bestimmte Lästlinge angelockt werden. Die Ausscheidungen (Speichel, Kot, Eier) verursachen dann logischer Weise die auftretenden allergischen Reaktionen. Wo wir nun wieder bei der landläufigen Meinung sind.

Die festgestellte These, dass die Ausprägung in fast allen Fällen auf die mütterliche Linie zurückzuführen ist ergibt sich einfach aus der Tatsache, dass der Körper des Pferdes als weitere Entgiftung sich der Abgabe von Stutenmilch bedient, daher auch relativ häufig die Probleme einer Stute nach dem Abfohlen zurück gehen. Dies wird im Übrigen auch bei anderen Krankheits- und Mangelerscheinungen praktiziert. (Stute decken –Abfohlen- und den Körper über die Milch entgiften). Folglich trifft die Aussage über den mütterlichen Anteil sehr wohl zu.

Allergiebedingte Symptome und das Einnisten dieser Lästlinge lassen insbesondere in den Bereichen Mähnenkamm und Schweifrübe einen intensiven Juckreiz entstehen, unter dem das Pferd nicht nur körperlich, sondern auch psychisch leidet. Auf der Suche nach Linderung versucht es sich an allen sich bietenden Möglichkeiten zu reiben, was dazu führt, das die Hautoberfläche verletzt wird. Die Folgen sind dann Entzündungen, Verpilzungen, verstärkter Parasitenbefall und der Verlust des Haarkleides.

 

   Ekzem1                                      Ekzem2

 

Der Pferdehalter versucht durch den Einsatz von mehr oder minder wirksamen Mitteln die äußere Symptomatik in den Griff zu bekommen. Diese Maßnahmen haben alle eines gemeinsam, sie beheben nicht die Ursache. Durch langjährige, praxisbezogene Erkenntnisse und Erfahrungen haben sich die hochwertigen und naturreinen Produkte der Firma cdVet Naturprodukte GmbH, bei den betroffenen Pferdehaltern, zur Nahrungsergänzung und Pflege langfristig bewährt.

 

Diese stellen sich zusammen aus: 

Nahrungsergänzungsprodukte:

  1. zur Darmsanierung  (DarmRein)  

  2. zur Entschlackung/Entgiftung  (als Intensivkur: EkzemEx; als Entschlackungskur: HorseVital)

  3. zur Stoffwechselanregung  (Fell- und Haut Vital)

  4. zum Aufbau und zur Toxinbindung (Fell- und Haut Vital, MicroMineral und ToxiVet sorb)

 

Pflegemittel:

  •         zum Reinigen und Beruhigen der Haut (HorseCleaner)
  •         bei offenen Hautstellen zur Juckreizstillung, Insektenabwehr, Keim- und Pilzabtötung  (Fell- und Haut Mineralspray)
  •         bei geschlossener Haut zur intensiven Pflege der Haut, Insektenabwehr und Juckreizlinderung  (Purisan)

 

Rufen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gerne und finden eine individuelle Lösung für Sie und Ihr Pferd.

Ihr HSH-Team

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